<laura> hat geschrieben:ich glaube das kommt weil Kinder einfach sie selbst sind, weil sie was machen, weil es ihnen Spaß macht. Mädchen in der Pubertät sind eher auf Freunde und Beziehungen ausgerichtet, wir versuchen einfach dazuzugehören, Freunde zu haben und die nicht zu verletzten, uns so zu verhalten, wie man es von uns erwartet.
Später kommen diese Verhaltensweisen manchmal zurück, wenn man sich selbst gefunden hat.
Jedenfalls würde ich das so sehen.
So würde ich das auch erklären. Das zielt jetzt zwar auf den ersten Blick mehr auf die Verhaltensweisen im Alltag ab, aber die Sozialisation wirkt sich ja auch auf die Sexualität aus.
Ich glaube aber auch, dass es zusätzlich mit den gängigen Domina-Klischees zusammenhängt und damit, wie dominante Frauen innerhalb und außerhalb der Szene dargestellt werden. Ich persönlich finde bspw. ein Bild von irgendeiner Frau in Latex die eine Gerte hält und ein bischen böse guckt eher nicht so erotisch und identifizieren kann ich mich damit schon mal gar nicht. Solche Bilder werden halt eher für Männer gemacht, was auch erklärt, dass Männer so selten darauf zu sehen sind. ^^ Als ich meinen damaligen Freund zum ersten Mal getoppt habe habe ich halt versucht diese Klischees zu imitieren weil ich nichts anderes kannte und dementsprechend war es dann auch eher nicht so toll.
Bei mir war es so, dass ich mich erstmal mit verschiedenen weiblichen Perspektiven auseinandersetzen musste um rauszufinden, was ich eigentlich will und dass ich dafür auch nicht durchgehend wie drei Tage Regenwetter gucken muss. ^^ Ich weiß natürlich nicht, wie das bei anderen ist, aber ich kann mir schon vorstellen, dass viele Frauen von solchen Klischees erstmal abgeschreckt werden.