Hallo,

ich heiße Lydia und bin 1982 in Polen (Beuthen) geboren. Aufgewachsen bin ich seit 1987 in der Ruhrgebietsstadt Bottrop, inzwischen lebe ich in Köln, arbeite aber deutschlandweit.

Vor einigen Jahren kam ich in Kontakt mit der SMJG, als ich während des Studiums der Psychologie, Psychopathologie und Forensik meine Diplomarbeit über Sadomasochismus (im Rahmen meines Psychologiestudiums an der Ruhr-Universität-Bochum) vorbereitete. Diese ist unter folgendem Link kostenlos komplett herunterladbar: http://benecke-psychology.com/files/DIPLOMARBEIT_LYDIA_BENECKE_GEB_WAWRZYNIAK.PDF

Seither habe ich viele angenehme persönliche Kontakte innerhalb der SMJG geknüpft und unterstütze die Arbeit der SMJG, weil sie meiner Meinung nach die erste gute Anlaufstelle für junge Menschen ist, die ihre BDSM-Neigung entdeckt haben oder dabei sind, diese zu entdecken. Ich engagiere mich persönlich so gut es mir möglich ist, um gesellschaftlich mehr Toleranz und Aufklärung für diese Spielart der menschlichen Sexualität zu schaffen. Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass gerade junge Menschen, die diese Neigung bei sich entdecken, einen guten und verantwortungsvollen Umgang damit entwickeln können, da sie ein Bestandteil des persönlichen Lebens ist, wie auch beispielsweise Homosexualität.

Hauptberuflich arbeite ich seit 2009 als Kriminalpsychologin. Hierzu gehören u.A. die Tätigkeiten als Autorin, Fortbilderin, Referentin und kriminalpsychologische Beraterin sowie meine Kernarbeit als Therapeutin von Sexual- und Gewaltstraftätern in einer Ambulanz für Sexualstraftäter und einer Sozialtherapeutischen Anstalt (spezielle Form von JVA).

Meine Arbeits- und Interessenschwerpunkte liegen in den Bereichen ungewöhnlicher sexueller Vorlieben („Paraphilien"), Persönlichkeitsstörungen (vor allem aus dem "Cluster B Bereich“, also narzisstische, histrionische, dissoziale und emotional-instabile Persönlichkeitstypen sowie das wissenschaftliche Konstrukt der Psychopathie), Traumastörungen, abergläubische Überzeugungen, Subkulturen (vor allem BDSM-Szene, Schwarze Szene, Vampyr-Subkultur) sowie Sekten.

Als Autorin verfasse ich kriminalpsychologische Bücher, Buchbeiträge und Artikel sowie seit 2010 die psychologische Kolumne „Psychokiste" in Deutschlands größter BDSM-Zeitschrift „Schlagzeilen“.

2015 veröffentlichte ich das populärwissenschaftliche Buch "Sadisten - Tödliche Liebe: Geschichten aus dem wahren Leben" (528 Seiten + Sondertexte Online), in das viele bis dahin unveröffentlichte Daten, die ich 2008 bei der Online-Umfrage erhoben hatte, eingeflossen sind. In dem Buch erläutere ich die Unterschiede zwischen einvernehmlichen ( = inklinierenden) und gefährlichen ( = periculären) sexuellen Sadisten sowohl mithilfe diverser wissenschaftlicher Forschungsergebnisse als auch anhand von Fallbeispielen: https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/true-crime/sadisten/id_2781586.

2016 wurde das von mir entwickelte, wissenschaftliche Modell zur Unterscheidung der typischen Persönlichkeitsprofile gefährlicher und einvernehmlicher sexueller Sadisten in der Schriftenreihe der Gesellschaft für Kriminologie, Polizei und Recht e.V. (im Verlag für Polizeiwissenschaft) unter dem Titel "Ein multidimensionales psychologisches Modell zur Unterscheidung zwischen inklinierendem und periculärem sexuellen Sadismus" (S. 32 - 65) veröffentlicht: http://www.polizeiwissenschaft.de/info.php?id=600&info=2&searchTerm=&isSearch=true

Ich bin Mitglied in verschiedenen Vereinen, u.A.: BDP - Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen in den Sektionen „Rechtspsychologie“ und „Klinische Psychologie" sowie DGfPI - Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V. . Seit 2015 bin ich Mitglied des Wissenschaftsrates der "Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften“.

Meine Weltanschauung entspricht den Grundsätzen des evolutionären Humanismus, siehe: https://www.giordano-bruno-stiftung.de/inhalt/das-humanistische-glaubensbekenntnis sowie: https://www.giordano-bruno-stiftung.de/leitbild/zehn-angebote.

Nachdem ich 2012 gebeten wurde, eine psychologische Stellungnahme zur Indizierung eines BDSM-Forums durch den Jugendschutz zu schreiben, hatte ich einige Zeit später auch die Gelegenheit, eine umfassende psychologische Stellungnahme zum Thema "Jugendschutz und SMJG" zu schreiben. Hierdurch wurde mir angeboten, als Jugendschutzbeauftragte für die SMJG tätig zu werden, was ich sehr gerne annahm, da ich die SMJG als wichtige Organisation für Jugendliche und junge Erwachsene mit BDSM-Neigung ansehe.

Für alle Fragen und Anmerkungen bin ich offen und erreichbar unter: lydia_benecke(at)smjg.org

Homepage: www.benecke-psychology.com

Kurzbiographie: http://www.benecke-psychology.com/Kurzbiographie.html

Mit herzlichen Grüßen aus Köln,

Lydia